Rhamnus frangula / Faulbaum

Rhamnus frangula / Faulbaum

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Wissenswertes

Der Faulbaum (Rhamnus frangula), auch Faulbaum oder Pulverholz genannt, ist ein wertvolles heimisches Wildgehölz, das mit seinen unscheinbaren Blüten und farbwechselnden Beeren jeden Naturgarten bereichert. Dieser charakteristische insektenfreundliche und für Vögel wertvolle Strauch gehört zu den wertvollsten Arten für naturnahe Gartengestaltung und bietet zahlreichen Insekten von Mai bis Juni Nahrung und Lebensraum.

Als charakteristischer einheimischer Strauch fügt sich der Faulbaum harmonisch in Feuchtbiotope, Moorränder, Waldränder und pflegeleichte sonnige bis halbschattige feuchte Standorte ein. Seine außergewöhnlich grünlich-weißen Blüten, seine farbwechselnden Beeren und seine ökologische Bedeutung machen ihn zur idealen Wahl für alle, die einen artenreichen Naturgarten mit unscheinbarer Blütenpracht, höchstem Insektenwert, WICHTIG FÜR VÖGEL, FARBWECHSELNDE BEEREN, WICHTIG FÜR SCHMETTERLINGE und vielseitigem Charakter anlegen möchten.

Standortansprüche

Der Faulbaum ist ein anspruchsloses heimisches Gehölz für sonnige bis halbschattige feuchte Standorte:

Lichtbedarf: Sonnig bis halbschattig (optimal: volle Sonne bis lichter Schatten)

Bodenbeschaffenheit:

  • Durchlässige, mäßig nährstoffreiche Böden
  • Sauer bis neutral (pH 4,5-7)
  • Feucht bis frisch
  • Humose, moorige Substrate werden bevorzugt
  • Gut durchlässig – verträgt Feuchtigkeit
  • Verträgt saure Böden – Moorpflanze
  • Sehr anspruchslos – gedeiht auf vielen Böden

Pflanzung und Pflege

Pflanzzeit: Oktober bis März (außerhalb Frostperioden)

Pflanzabstand:

  • Als Gruppe: 1,5-2 m
  • Als Solitär: Freistehend

Pflegehinweise:

  • Mäßige Düngung (Kompost) im Frühjahr
  • Regelmäßige Bewässerung in den ersten Jahren
  • Danach kaum Bewässerung auf feuchten Standorten
  • Sonnig bis halbschattig
  • Mäßig nährstoffreiche feuchte Böden bevorzugt
  • Gut durchlässig – verträgt Feuchtigkeit
  • Saure Böden – Moorpflanze
  • Schnitt – bei Bedarf im zeitigen Frühjahr
  • Auslichtungsschnitt – alle paar Jahre
  • Mäßige Pflege nötig
  • Praktisch krankheits- und schädlingsfrei

Wichtig: Faulbaum gedeiht am besten auf mäßig nährstoffreichen feuchten Böden in Sonne bis Halbschatten! Grünlich-weiße Blüten – unscheinbar zahlreich! FARBWECHSELNDE BEEREN – grün-rot-schwarz spektakulär GIFTIG für Menschen! GANZRANDIGE BLÄTTER – Unterscheidungsmerkmal zu Kreuzdorn! WICHTIG FÜR ZITRONENFALTER – ohne Faulbaum kein Zitronenfalter essentiell! WICHTIG FÜR VÖGEL – Nistgehölz Herbstnahrung! WILDBIENEN-MAGNET! HUMMEL-MAGNET!

Hinweis: Sehr langlebiger Strauch! BEEREN GIFTIG – NICHT essen! WICHTIG FÜR ZITRONENFALTER – essentiell! WICHTIG FÜR VÖGEL – Nistgehölz Herbstnahrung!

TIPP: WILDBIENEN-MAGNET! HUMMEL-MAGNET! WICHTIG FÜR ZITRONENFALTER – ohne Faulbaum kein Zitronenfalter ausschließliche Raupennahrungspflanze wichtigste Raupennahrungspflanze Zitronenfalter-Raupen auch für andere Schmetterlingsarten! WICHTIG FÜR VÖGEL – Nistgehölz Herbstnahrung Vögel fressen Beeren Drosseln Amseln Rotkehlchen Vögel nisten dichtes Gestrüpp! FARBWECHSELNDE BEEREN – spektakulär grün-rot-schwarz 6-10 mm Farbwechsel erst grün dann rot zuletzt schwarz alle Farben gleichzeitig dekorativ GIFTIG für Menschen NICHT essen! GANZRANDIGE BLÄTTER – charakteristisch ganzrandig glattrandig Unterscheidungsmerkmal zu Kreuzdorn! Grünlich-weiße Blüten – unscheinbar zahlreich lange Blütezeit!

Pflanzpartner: Kombiniert harmonisch mit Grau-Weide, Ohr-Weide, Moorbirke, Sumpf-Dotterblume, Blutweiderich und anderen heimischen Feuchtgebiet- und Moorgehölzen für artenreiche, grünlich-weiß blühende farbwechselnde Feuchtbiotop-Pflanzungen.