Phalaris arundinacea / Rohr-Glanzgras

Phalaris arundinacea / Rohr-Glanzgras

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Wissenswertes

Das Rohr-Glanzgras (Phalaris arundinacea) ist ein robustes heimisches Röhrichtgras, das mit seinen glänzenden Blättern und imposanten Blütenrispen jeden Naturgarten bereichert. Diese kräftige insektenfreundliche Grasart gehört zu den wertvollsten Wildgräsern für naturnahe Gartengestaltung und bietet zahlreichen Insekten, Vögeln und Kleinsäugern von Juni bis August Nahrung und Lebensraum.

Als wüchsiges einheimisches Röhrichtgras fügt sich das Rohr-Glanzgras harmonisch in Feuchtwiesen, Teichränder, Bachläufe und naturnahe Wassergärten ein. Seine außergewöhnliche Nässe- und Überschwemmungstoleranz, sein glänzendes Laub und seine ökologische Bedeutung machen es zur idealen Wahl für alle, die einen artenreichen Naturgarten an feuchten bis nassen Standorten anlegen möchten.

Standortansprüche

Das Rohr-Glanzgras ist eine robuste heimische Grasart für feuchte bis nasse Standorte:

Lichtbedarf: Sonnig bis halbschattig (optimal: volle Sonne bis lichter Schatten)

Bodenbeschaffenheit:

  • Durchlässige bis schwere, nährstoffreiche Böden
  • Neutral bis schwach alkalisch (pH 6-8)
  • Feucht bis nass, toleriert auch zeitweilige Überschwemmungen
  • Lehmige, tonige oder humose Substrate werden bevorzugt
  • Verträgt Staunässe und wechselnde Wasserstände
  • Gedeiht auch in der Flachwasserzone (bis 20 cm Wassertiefe)

Pflanzzeit: März bis Mai oder September bis Oktober

Pflanzabstand: 50-80 cm (ca. 2-4 Pflanzen pro m²)

Pflanztiefe: 0-20 cm Wassertiefe (kann auch auf feuchtem Ufer stehen)

Pflegehinweise:

  • Mahd: 1-2 Schnitte pro Jahr (August und/oder Oktober)
  • Rückschnitt im späten Winter möglich (März)
  • Halme über Winter stehen lassen für Insektenschutz
  • Ausbreitungskontrolle: Rhizomsperre oder regelmäßiger Rückschnitt der Randzone
  • Keine Bewässerung nötig bei feuchten Standorten
  • Mäßige Düngung möglich, aber nicht notwendig

Wichtig: Rohr-Glanzgras breitet sich durch Rhizome aus – Rhizomsperre bei begrenzten Flächen empfohlen!

Die außergewöhnliche Nässetoleranz dieser einheimischen Grasart macht sie ideal für Teichränder, Bachläufe, Feuchtwiesen, Klärbereiche und als robustes Strukturgras in Wassergärten.

Pflanzpartner: Kombiniert harmonisch mit Sumpfdotterblume, Blutweiderich, Mädesüß, Wasserdost, Wasserminze, Iris pseudacorus und anderen heimischen Feuchtpflanzen für artenreiche Feuchtgebiete.