Wissenswertes
Das Orangerote Habichtskraut (Hieracium aurantiacum) ist eine leuchtende heimische Wildstaude, die mit ihren intensiv orangeroten Blüten jeden Naturgarten bereichert. Diese robuste insektenfreundliche Wildpflanze gehört zu den wertvollsten Arten für naturnahe Gartengestaltung und bietet zahlreichen Insekten, Vögeln und Kleinsäugern von Juni bis August Nahrung und Lebensraum.
Als charakteristische einheimische Staude fügt sich das Orangerote Habichtskraut harmonisch in Wildblumenwiesen, Steingärten, magere Rasen und pflegeleichte Staudenbeete ein. Seine spektakuläre orangerote Blütenfarbe, seine Ausläuferbildung und seine ökologische Bedeutung machen es zur idealen Wahl für alle, die einen artenreichen Naturgarten auf mageren, trockenen Standorten mit besonderem Farbakzent anlegen möchten.
Standortansprüche
Das Orangerote Habichtskraut ist eine genügsame heimische Staude für magere, trockene Standorte:
Lichtbedarf: Vollsonnig bis halbschattig (optimal: volle Sonne)
Bodenbeschaffenheit:
- Durchlässige, nährstoffarme bis mäßig nährstoffreiche Böden
- Neutral bis schwach sauer (pH 5,5-7)
- Trocken bis frisch
- Sandige, kiesige oder steinige Substrate werden bevorzugt
- Sehr trockenheitsverträglich
- Staunässe wird nicht vertragen
Pflanzzeit: März bis Mai oder September bis Oktober
Pflanzabstand: 25-30 cm (ca. 9-16 Pflanzen pro m²)
Pflegehinweise:
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Rückschnitt: Alle 2-3 Jahre im Frühjahr (März)
- Verblühte Blütenstände können entfernt oder stehen bleiben
- Keine Bewässerung nach Anwachsphase nötig
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Kein Dünger – gedeibt optimal auf mageren Böden!
- Ausbreitung bei Bedarf durch Entfernen von Ausläufern kontrollieren
- Wintergrüne Rosetten über Winter stehen lassen
Wichtig: Orangerotes Habichtskraut braucht magere, durchlässige, sonnige Standorte!
Pflanzpartner: Kombiniert harmonisch mit Grasnelke, Karthäuser-Nelke, Thymian, Heidenelke, Glockenblumen, Schafgarbe und anderen trockenheitsverträglichen heimischen Magerrasen-Arten für leuchtend bunte Pflanzungen.