Wissenswertes
Der Wasserdost (Eupatorium cannabinum), auch Gewöhnlicher Wasserdost oder Wasserhanf genannt, ist eine imposante heimische Wildpflanze, die mit ihren rosa-violetten Doldenblüten jeden Naturgarten bereichert. Diese spektakuläre insektenfreundliche und feuchtigkeitsliebende Wildpflanze gehört zu den wertvollsten Arten für naturnahe Gartengestaltung und bietet zahlreichen Insekten von Juli bis September Nahrung und Lebensraum.
Als charakteristische einheimische Staude fügt sich der Wasserdost harmonisch in Feuchtwiesen, Gewässerränder, Auwälder und pflegeleichte feuchte Standorte ein. Seine außergewöhnlich späte Blütezeit, seine SCHMETTERLINGSMAGNET-Qualität und seine ökologische Vielseitigkeit machen ihn zur idealen Wahl für alle, die einen artenreichen Naturgarten auf feuchten, nährstoffreichen Standorten mit höchstem Insektenwert anlegen möchten.
Standortansprüche
Der Wasserdost ist eine anspruchslose heimische Staude für feuchte Standorte:
Lichtbedarf: Vollsonnig bis halbschattig (optimal: volle Sonne bis lichter Schatten)
Bodenbeschaffenheit:
- Durchlässige, mäßig nährstoffreiche bis nährstoffreiche Böden
- Neutral bis schwach alkalisch (pH 6,5-7,5)
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Feucht bis nass – verträgt Staunässe!
- Lehmige, humose Substrate werden bevorzugt
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Feuchtezeiger – braucht gleichmäßige Feuchtigkeit
- Verträgt zeitweise Überschwemmung
Pflege: Sehr pflegeleicht und anspruchslos
Die speziellen Standortansprüche dieser einheimischen Staude machen sie ideal für Feuchtwiesen, Gewässerränder, Teichränder, Regenbeete und als spektakuläre Schmetterlingsmagnet-Staude auf feuchten bis nassen, nährstoffreichen Standorten.