Wissenswertes
Der Gewöhnliche Frauenmantel (Alchemilla vulgaris) ist eine bezaubernde heimische Heilpflanze, die mit ihren gelbgrünen Blütenwolken und perlenden Wassertropfen jeden Naturgarten bereichert. Diese robuste insektenfreundliche Wildpflanze gehört zu den wertvollsten Arten für naturnahe Gartengestaltung und bietet zahlreichen Insekten, Vögeln und Kleinsäugern von Mai bis September Nahrung und Lebensraum.
Als charakteristische einheimische Staude fügt sich der Gewöhnliche Frauenmantel harmonisch in Bauerngärten, Kräutergärten, Staudenbeete und pflegeleichte Wildblumenwiesen ein. Seine traditionelle Bedeutung als Heilpflanze, sein besonderer Perleffekt bei Tautropfen und seine ökologische Vielseitigkeit machen ihn zur idealen Wahl für alle, die einen artenreichen Naturgarten mit nutzbaren Heilkräutern und besonderem Zierwert anlegen möchten.
Standortansprüche
Der Gewöhnliche Frauenmantel ist eine anspruchslose heimische Staude für halbschattige bis sonnige Standorte:
Lichtbedarf: Sonnig bis halbschattig (optimal: volle Sonne bis lichter Schatten)
Bodenbeschaffenheit:
- Durchlässige, nährstoffreiche bis sehr nährstoffreiche Böden
- Neutral bis schwach sauer (pH 5,5-7)
- Frisch bis feucht
- Humose, lehmige Substrate werden bevorzugt
- Verträgt zeitweilige Trockenheit
- Staunässe wird toleriert
Pflanzzeit: März bis Mai oder September bis Oktober
Pflanzabstand: 30-40 cm (ca. 6-9 Pflanzen pro m²)
Pflegehinweise:
- Rückschnitt nach Blüte fördert Nachblüte und kompakten Wuchs
- Verhindert auch übermäßige Selbstaussaat
- Alternativ: Verblühtes stehen lassen für natürliche Vermehrung
- Mäßige Bewässerung bei extremer Trockenheit
- Keine Düngung notwendig bei nährstoffreichen Böden
- Teilung alle 5-7 Jahre zur Verjüngung möglich
- Praktisch krankheits- und schädlingsfrei
Wichtig: Gewöhnlicher Frauenmantel gedeiht am besten auf nährstoffreichen, frischen Böden in Sonne bis Halbschatten!