Melica transsilvanica / Siebenbürgisches Perlgras

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Wissenswertes

Das Siebenbürgische Perlgras (Melica transsilvanica) ist ein elegantes heimisches Waldrandgras, das mit seinen zierlichen, nickenden Ährchen jeden Naturgarten bereichert. Diese grazile insektenfreundliche Grasart gehört zu den wertvollsten Wildgräsern für naturnahe Gartengestaltung und bietet zahlreichen Insekten, Vögeln und Kleinsäugern von Mai bis Juli Nahrung und Lebensraum.

Als charakteristisches einheimisches Horstgras fügt sich das Siebenbürgische Perlgras harmonisch in Waldränder, lichte Gehölze, Steingärten und pflegeleichte Staudenbeete ein. Seine außergewöhnliche Kombination aus Trockenheits- und Halbschattentoleranz, seine nickenden Ährchen und seine ökologische Bedeutung machen es zur idealen Wahl für alle, die einen artenreichen Naturgarten an warmen, halbschattigen Standorten anlegen möchten.

Standortansprüche

Das Siebenbürgische Perlgras ist eine anpassungsfähige heimische Grasart für warme, halbschattige Standorte:

Lichtbedarf: Halbschattig bis sonnig (optimal: lichter Schatten bis volle Sonne)

Bodenbeschaffenheit:

  • Durchlässige, nährstoffarme bis mäßig nährstoffreiche Böden
  • Neutral bis alkalisch (pH 6,5-8), kalkliebend
  • Trocken bis frisch
  • Steinige, humose oder lehmige Substrate werden bevorzugt
  • Trockenheitsverträglich
  • Staunässe sollte vermieden werden

Pflanzzeit: März bis Mai oder September bis Oktober

Pflanzabstand: 30-40 cm (ca. 6-9 Pflanzen pro m²)

Pflegehinweise:

  • Rückschnitt: Alle 2-3 Jahre im Frühjahr (März)
  • Alte Halme können über Winter stehen bleiben
  • Verblühte Rispen können entfernt oder stehen gelassen werden
  • Mäßige Bewässerung bei extremer Trockenheit
  • Kein Dünger – gedeiht optimal auf mageren Böden!
  • Selbstaussaat bei geeigneten Bedingungen möglich

Wichtig: Siebenbürgisches Perlgras bevorzugt warme, halbschattige bis sonnige, kalkhaltige Standorte!

Die seltene Kombination aus Halbschatten- und Trockenheitstoleranz dieser einheimischen Grasart macht sie ideal für Waldränder, lichte Gehölze, halbschattige Steingärten und als zierliches Strukturgras in warmen, naturnahen Pflanzungen.

Pflanzpartner: Kombiniert harmonisch mit Wald-Erdbeere, Nickendem Leimkraut, Wald-Witwenblume, Großer Brunelle, Wald-Ziest, Ährige Teufelskralle und anderen heimischen Waldrand- und Saumpflanzen für artenreiche, halbschattige Übergangsbereiche.