Hippocrepis comosa / Hufeisenklee

Hippocrepis comosa / Hufeisenklee

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Wissenswertes

Der Hufeisenklee (Hippocrepis comosa), auch Schopfiger Hufeisenklee oder Gewöhnlicher Hufeisenklee genannt, ist eine bezaubernde heimische Wildpflanze, die mit ihren leuchtend gelben schmetterlingsförmigen Blüten jeden Naturgarten bereichert. Diese charmante insektenfreundliche und polsterbildende Wildpflanze gehört zu den wertvollsten Arten für naturnahe Gartengestaltung und bietet zahlreichen Insekten von Mai bis August Nahrung und Lebensraum.

Als charakteristische einheimische Staude fügt sich der Hufeisenklee harmonisch in Kalktrockenrasen, Magerrasen, Steingärten und pflegeleichte sonnige Standorte ein. Seine außergewöhnlich hufeisenförmigen Früchte, seine leuchtend gelben Schmetterlingsblüten und seine ökologische Vielseitigkeit machen ihn zur idealen Wahl für alle, die einen artenreichen Naturgarten auf mageren, kalkhaltigen, trockenen Standorten mit besonderem Charme und höchstem Insektenwert anlegen möchten.

Standortansprüche

Der Hufeisenklee ist eine anspruchslose heimische Staude für sonnige, trockene Standorte:

Lichtbedarf: Vollsonnig (optimal: volle Sonne)

Bodenbeschaffenheit:

  • Durchlässige, sehr magere bis magere Böden
  • Neutral bis alkalisch (pH 7-8,5) – stark kalkliebend
  • Trocken bis frisch
  • Steinige, kiesige Substrate werden bevorzugt
  • Sehr trockenheitsverträglich – übersteht längste Trockenheit
  • Sehr gut durchlässig – keine Staunässe

Pflanzzeit: März bis Mai oder September bis Oktober

Pflanzabstand: 30-40 cm (ca. 6-9 Pflanzen pro m²)

Pflegehinweise:

  • Keine Düngung – gedeiht auf mageren Böden am besten!
  • Keine Bewässerung nach Anwachsphase
  • Volle Sonne essentiell
  • Stark kalkhaltige Böden essentiell (pH 7-8,5)
  • Sehr gut durchlässig – Staunässe vermeiden
  • Sehr magere Böden bevorzugt
  • Kein Rückschnitt nötig
  • Keine Pflege nötig – gedeiht von selbst
  • Praktisch krankheits- und schädlingsfrei

Wichtig: Hufeisenklee gedeiht am besten auf sehr mageren, stark kalkhaltigen, trockenen Böden in voller Sonne!

Hinweis: Mehrjährige Staude – sehr langlebig! Immergrün – ganzjährig attraktiv!

TIPP: Hufeisenförmige Früchte nach Blüte sehr dekorativ! Stickstoffsammler verbessert Boden!

Pflanzpartner: Kombiniert harmonisch mit Karthäuser-Nelke, Heidenelke, Gewöhnliches Sonnenröschen, Blutroter Storchschnabel, Wiesen-Salbei und anderen heimischen Kalktrockenrasen- und Kalkmagerrasenpflanzen für artenreiche, gelb blühende niederliegende Kalktrockenrasen-Pflanzungen.