Wissenswertes
Die Gewöhnliche Schafgarbe (Achillea millefolium) ist eine vielseitige heimische Heilpflanze, die mit ihren weißen bis rosafarbenen Blütendolden jeden Naturgarten bereichert. Diese robuste insektenfreundliche Wildpflanze gehört zu den wertvollsten Arten für naturnahe Gartengestaltung und bietet zahlreichen Insekten, Vögeln und Kleinsäugern von Juni bis Oktober Nahrung und Lebensraum.
Als charakteristische einheimische Staude fügt sich die Gewöhnliche Schafgarbe harmonisch in Wildblumenwiesen, Bauerngärten, Kräutergärten und pflegeleichte Staudenbeete ein. Ihre außergewöhnlich lange Blütezeit, ihre traditionelle Bedeutung als Heilpflanze und ihre ökologische Vielseitigkeit machen sie zur idealen Wahl für alle, die einen artenreichen Naturgarten mit nutzbaren Heilkräutern anlegen möchten.
Standortansprüche
Die Gewöhnliche Schafgarbe ist eine anspruchslose heimische Staude für sonnige Standorte:
Lichtbedarf: Vollsonnig bis halbschattig (optimal: volle Sonne)
Bodenbeschaffenheit:
- Durchlässige, nährstoffarme bis mäßig nährstoffreiche Böden
- Neutral bis schwach alkalisch (pH 6,5-8)
- Trocken bis frisch
- Sandige, lehmige oder steinige Substrate werden akzeptiert
- Sehr trockenheitsverträglich
- Staunässe sollte vermieden werden
Pflanzzeit: März bis Mai oder September bis Oktober
Pflanzabstand: 30-40 cm (ca. 6-9 Pflanzen pro m²)
Pflegehinweise:
- Rückschnitt verblühter Dolden fördert Nachblüte
- Alternativ: Verblühtes stehen lassen für Selbstaussaat
- Rückschnitt im späten Winter (März)
- Mäßige Bewässerung bei extremer Trockenheit
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Kein Dünger notwendig – gedeiht auf mageren Böden!
- Teilung alle 3-5 Jahre zur Verjüngung möglich
- Praktisch krankheits- und schädlingsfrei
Wichtig: Gewöhnliche Schafgarbe gedeiht am besten auf mageren, durchlässigen Böden in voller Sonne!
Pflanzpartner: Kombiniert harmonisch mit Wiesen-Margerite, Wiesen-Salbei, Wilde Möhre, Johanniskraut, Natternkopf, Glockenblumen und anderen heimischen Wildstauden für artenreiche, duftende Wildblumenwiesen.